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	<title>fliegenfischen.ch &#187; Irland</title>
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	<description>Hans-Ruedi Hebeisen</description>
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		<title>Lachs oder Meerforelle?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lachsfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[lachs]]></category>
		<category><![CDATA[meerforelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erfahrung zeigt, dass es oft nicht einfach ist, einen Lachs von einer Meerforelle zu unterscheiden und ich habe in Irland schon solche Fische gefangen, die man wirklich nicht klar zuordnen konnte. Heisst; Augenabstand wie bei der Meerforelle, jedoch konkaver &#8230; <a href="http://blog.fliegenfischen.ch/?p=174">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erfahrung zeigt, dass es oft nicht einfach ist, einen Lachs von einer Meerforelle zu unterscheiden und ich habe in Irland schon solche Fische gefangen, die man wirklich nicht klar zuordnen konnte.</p>
<p>Heisst; Augenabstand wie bei der Meerforelle, jedoch konkaver Schwanz und umgekehrt. Aber immerhin, hier sind zwei wesentliche Anhaltspunkte, die man sich gut merken kann.</p>
<p>Vor allem die Schwanzform gibt Auskunft. Beschreibt das Schwanzende eine Gerade oder sogar eine leicht konvexe Form (nach aussen leicht gebogen), dann ist es sicher eine Meerforelle.</p>
<p>Merkt Euch diese Unterschiede, sie sind vor allem dann wichtig, wenn die Meerforelle (wie zurzeit in Irland) geschützt ist, also nicht entnommen werden darf.</p>
<p>Der hervorragende Artikel stammt übrigens aus der neuesten Ausgabe der englischen Fachzeitschrift "Trout&amp;Salmon".</p>
<p><a href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2010/02/lachs_oder_meerforelle.jpg"><img class="size-full wp-image-175 alignnone" src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2010/02/lachs_oder_meerforelle.jpg" alt="Lachs oder Meerforelle" width="500" height="931" /></a></p>
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		<title>Erfolgreiche Lachsfischer</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 15:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fliegenfischerschule]]></category>
		<category><![CDATA[Lachsfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unser allererstes Bestreben, dass "unsere" Lachsfischer erfolgreicher sind. Versehen mit dem Wissen in Sachen Technik und Taktik unserer Lachs-Fliegenfischer-Schule und ausgerüstet mit den richtigen Geräten (dem richtigen Vorfach!!!) und auch den fängigen Fliegen (falls Sie demnächst noch zum &#8230; <a href="http://blog.fliegenfischen.ch/?p=107">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unser allererstes Bestreben, dass "unsere" Lachsfischer erfolgreicher sind. Versehen mit dem Wissen in Sachen Technik und Taktik unserer Lachs-Fliegenfischer-Schule und ausgerüstet mit den richtigen Geräten (dem richtigen Vorfach!!!) und auch den fängigen Fliegen (falls Sie demnächst noch zum Lachsfischen gehen, schauen Sie in unserem Webshop bei <a href="http://www.hebeisen.ch/">www.hebeisen.ch</a> ins Kapitel "Lachsfliegen", denn dort finden Sie die Fliegen) ist dies auch meistens so. Wir erhalten von unseren erfolgreichen Lachsfischern auf aller Welt Berichte und Bilder zugesandt. Hier lesen Sie einen von J.-P. Kauthen, der mit Andres Wullimann (sicher einer der profiliertesten Lachsfischer) in Irland, eine lange Stunde von uns in Connemara entfernt war. Wenn Sie auch zu unseren "Erfolgreichen" gehören, senden Sie uns auch Ihren Bericht und Ihre Bilder.</p>
<h1>Fliegenfischen auf irisches Silber</h1>
<p>von Jean-Paul Kauthen</p>
<p><a href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_img_64911.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-109" src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_img_64911.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
Vom 6.-11. Juli 2008 befischte ich mit meinem Freund Andres den Lough Furnace der Burrishoole Fushery in der Nähe von Newport im County Mayo im Westen Irlands. Wir befischten diesen berühmten irischen See mit der Fliege auf der Suche nach seinem silbernen Bewohner, dem atlantischen Lachs.</p>
<p>Die Bedingungen waren eingangs sehr gut: ein hoher Wasserstand nach einem kürzlichen Hochwasser, passende Wetterbedingungen für das Lachsfischen (Wind, Regen), viele Fische bereits im System - wir schätzten sie auf mehrere hundert - und einige Fische, die in den beiden Wochen zuvor gefangen wurden. All dies stimmte uns sehr zuversichtlich.</p>
<p>Am Lough Furnace wird mit der Fliege vom Boot aus gefischt. Während der Driften, bei denen das Boot vom Wind über die Lagen der Lachse im See getragen wird, wirft man die Fliegenschnur in den Wind und zieht die Schnur und die Fliegen relativ schnell wieder durch das Wasser ein. Üblicherweise hält ein Bootsmann das Boot im rechten Winkel zum Wind. Der traditionelle irische Lough Style besteht nun darin, mit drei Fliegen zugleich zu fischen: einer Attraktorfliege am oberen Dropper - dies ist meistens eine sehr buschige Fliege wie die Bibio oder die Claret Bumble welche ein ausgeprägtes V auf der Wasseroberfläche erzeugen - eine zweite Fliege am mittleren Dropper - z.B. eine gelbe Octopus Fliege - und am Ende des Vorfachs dann eine Lachsfliege wie die Cascade oder andere Shrimp Muster auf einem Doppel- oder Dreifachhaken. Natürlich ist die Werferei mit drei Fliegen keine einfache Angelegenheit, besonders bei den typisch irischen Windverhältnissen, und der Fliegenfischer muss sich schon konzentrieren um Makramee im Vorfach zu vermeiden.</p>
<p><a href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_irish_lough_silver.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-110" src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_irish_lough_silver.jpg" alt="" width="500" height="328" /></a></p>
<p>Am ersten Tag starteten wir mit dem jungen Fishery Assistant Matthew als Guide. Wir befischten zahlreiche Driften auf dem See, Long Shore, Yellow River, Fahy's Bay, Cat's Rock bis Black Stone, Salmon Leap. Am späten Nachmittag hatte dann Andres den ersten Fischkontakt im Bereich des Yellow River. Nach einem nervenaufreibenden Drill von ca. 10 Minuten - der Lachs versuchte doch tatsächlich, unter dem Boot hindurch zu schwimmen und die Rute von Andres bog sich fast zu einem vollkommenen Kreis, ferner erfolgte der Drill fast ausschliesslich auf Vorfachlänge - konnte Matthew dann einen schönen silbernen Grilse von 5 Pfund keschern. Der Fisch hatte auf die von Andres selbst gebundene Galway Green Muddler Fliege gebissen. Das war der perfekte Start in die Woche.</p>
<p>Während der nächsten Tage fischten wir mit Tom, der uns als Guide vom Fishery Manager Pat Hughes zugewiesen wurde. Tom ist ein sehr erfahrener Fliegenfischer und stand uns mit seinen ausgezeichneten Ratschlägen und seinen langjährigen und vielfältigen Erfahrungen tatkräftig zur Seite. Auf dem Boot sorgte er auch für unser leibliches Wohl indem er uns mit Tee, Kaffe und Gebäck versorgte.</p>
<p><a href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_img_6439b.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-111" src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_img_6439b.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Die Windverhältnisse auf dem See waren während der ganzen Woche sehr instabil und, laut Tom, förderte dies nicht gerade das Beissverhalten der Lachse. Obwohl wir zahlreiche Fische im See zählten - sie sprangen öfters aus dem Wasser, sehr oft in unmittelbarer Nähe des Bootes - bissen diese überhaupt nicht mehr. Wir konzentrierten unsere Bemühungen auf die Bereiche Yellow River und die Fahy's Bay weil wir dort am meisten Fische ausmachen konnten. Am Nachmittag des 3. Tages, am Ende der Fahy's Bay, hatte ich endlich Glück und hakte einen Fisch. Er nahm meine Endfliege gleich nachdem diese ins Wasser eingetaucht war und ich konnte den Fisch ans Boot heran bringen, wo Tom ihn kescherte. Das Resultat war wieder ein schöner männlicher Grilse von ca. 5 Pfund in all seiner silbernen Pracht. Das erfolgreiche Trio war eine Claret Bumble, eine Octopus und eine Cascade Fliege. Ich war nun auch sehr glücklich und erleichtert, dass unsere Anstrengungen belohnt wurden. Unsere Fische waren beide Hatchery Fische und Matthew extrahierte die implantierten Markierungen für die weiteren Untersuchungen.</p>
<p>Wegen der zahlreichen Lachse im System hätten wir eigentlich erwartet, viele weitere Fische zu fangen. Dies war leider nicht der Fall und somit haben wir ein Ziel für die Zukunft vor Augen. Am Morgen des letzten Tages konnte Andres einen weiteren schönen Lachs landen, allerdings mit der Endfliege in der Schwanzflosse. Da es sich um einen wilden Lachs handelte, wurde dieser schonend zurückgesetzt so, dass er seinen Laichgeschäften im Winter nachgehen kann. Es ist die Regel, dass in dieser Fischery wilde Fische zurückgesetzt werden, Hatchery Fische werden entnommen.</p>
<p><a href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_img_6485b.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-112" src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/07/blog_img_6485b.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Am Ende der Woche waren wir glückliche Fliegenfischer und Lachsfänger. Wir hatten auch ausgesprochenes Glück bei der Auswahl dieser zukunftsweisenden und ausgezeichnet bewirtschafteten Fischery. In der Tat waren die Berichte von anderen Lachssystemen und von Freunden alles andere als gut. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Herzlichen Dank nochmals an Pat, Tom und Matthew für diese schöne Woche an die wir noch lange zurück denken werden.</p>
<p>Weitere Bilder zu unserer Reise stehen im Ireland Bereich meiner Webseite <a href="http://www.flyfisherjournal.com">www.flyfisherjournal.com</a></p>
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		<title>Fliegenfischen auf Hechte</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 08:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Hecht]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fangen von Hechten mit der Fliegenrute wird von Saison zu Saison populärer und immer mehr Fischer glauben, dass man oft mit der Fliege mehr Hechte fangen kann als mit dem Löffel oder Wobbler. Das erlebten wir auch vergangenen September &#8230; <a href="http://blog.fliegenfischen.ch/?p=65">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fangen von Hechten mit der Fliegenrute wird von Saison zu Saison populärer und immer mehr Fischer glauben, dass man oft mit der Fliege mehr Hechte fangen kann als mit dem Löffel oder Wobbler. Das erlebten wir auch vergangenen September bei unserer Angelreise in den Yukon. 3 Mann in einem Boot in einer Stunde 22 Hechte! Die 2 Spinnruten fingen zusammen davon 10 Hechte, die eine Fliegenrute deren 12. Im "Petri Heil" sahen wir einen lesenswerten Artikel von Bertus Rozemeijer mit schönen Bildern vom Lough Corrib in Connemara, also West-Irland. In einem unserer ersten Blogbeiträge, scrolle nach unten, findet man auch die Adresse eines hervorragenden Corrib-Gillies.</p>
<p><a title="hrh_yukon_hecht2.jpg" href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/04/hrh_yukon_hecht2.jpg"><img src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/04/hrh_yukon_hecht2.jpg" alt="hrh_yukon_hecht2.jpg" /></a></p>
<p>Hecht-Fliegenfischen geht einfach mit einer 9 Fuss langen Fliegenrute für die # 9/10 und einer eigens dafür gebauten Trockenfliegenschnur, dann unser spezielles Hechtvorfach und die fängigen Hechtfliegen aus dem Sortiment der Firma HRH Hebeisen Fishing, das alles finden Sie im dortigen Webshop. Und für nähere Tipps und Auskünfte können Sie sich gerne an das Hebeisen-Team wenden, wir haben die praktische Erfahrung.</p>
<p>H.R. Hebeisen</p>
<h1>Auf Hecht in Irland</h1>
<p>Artikel aus Petri-Heil von Bertus Rozemeijer</p>
<p><strong>Von allen Hechten schatzt unser Esox-Experte Bertus Rozemeijer die irischen am meisten - wegen ihrer unbändigen Kampfkraft! Auf den grossen Seen Irlands findet er die K3mpfer seit jeher ganz ohne Echolot. Er orientiert sich vor allem an den Wellen.</strong></p>
<p>Hechte habe ich schon überall auf der nördlichen Erdhalbkugel gefangen, aber die Hechte in Irland sind für mich seit jeher immer etwas Besonderes. Nirgendwo scheinen sie so stark zu sein wie hier. Nicht dass ein einzelner Fisch mal auffällig stärker ist, nein, alle Hechte sind kräftiger und temperamentvoller. Ich weiss nicht, woran es liegt, aber wenn ein irischer Hecht den Köder genommen hat, dann liefert er praktisch ausnahmslos einen wilden Kampf mit rasanten Fluchten und spektakulären Sprüngen. Kopfschüttelnd katapultiert er sich in die Luft, und mit wütenden Schwanzschlägen bringt er das Wasser zum Spritzen und Schäumen.</p>
<p>Ich kenne nicht alle Seen in Irland - dafür sind es einfach zu viele. Aber ich habe auf allen grossen Loughs gefischt und viele Hechte gefangen. Als Beispiel will ich hier nur den Lough Corrib nennen, einen der grossen irischen Seen, an dessen Beispiel man gut erklären und selber erfahren kann, wie man an einem solchen Gewässer in Irland vorgehen muss, um erfolgreich auf Hecht zu fischen.</p>
<h4>Beispiel Lough Corrib</h4>
<p>Der Lough Corrib ist eigentlich dreigeteilt. Anhand seiner groben Struktur lasst sich schon ein wenig erschliessen, wo man auf gute Fange hoffen kann. Der obere Teil des Sees ist rau und launenhaft, tief und mit vielen Inseln durchsetzt. So stellt man sich eigentlich einen See in Connemara vor. In der Dämmerung zieht Nebel auf und mit ihm eine romantisch gespenstische Stimmung. In diesem Teil des Corrib gibt es auch riesige Forellen, die berühmte „Ferox".</p>
<p>Der untere Corrib ist sehr gleichförmig, das Wasser überall ähnlich tief, um die drei Meter. Es gibt dort kaum Felsen, nur hie und ds eine etwas tiefere Senke. Darin erschöpft sich schon die Struktur dieses Seeteils. Aber man findet ein paar Bacheinläufe, und dort wird es natürlich interessant. Überall, wo Wasser in einen See einströmt, zieht das die Raubfische an.</p>
<p>Bleibt der dritte Teil, der mittlere, die Verbindung zwischen oberem und unteren Corrib, wo der See am schmalsten ist. Er kommt einem fast wie ein Fluss vor, wen man diesen Teil befährt. Man spurt deutlich eine Strömung. Am Grund befinden sich Felsen, Berge, Riffe, eine vielfältige Struktur, in der sich Raubfische hervorragend au die Lauer legen können. Dieser Bereich des Sees ist eigentlich genau das, was sich ein Hechtfischer erträumt. Alle paar Meter könnte hier ein Grosser sein Revier haben. Aber das ist natürlich nicht der einzige Bereich, in dem man grosse Hechte fangen kann. Wenn man zum ersten Mal mit dem Boot auf ein riesiges Gewässer wie den 200 Quadratkilometer grossen Corrib hinaus fährt, kommt man sich zwangsläufig verloren vor. Wo soll man hin? Wo soll man den Köder anbieten? Ich nehme mir zuerst viel Zeit und beobachte bei langsamer Fahrt. Zwischendurch stelle ich den Motor ab und lasse mich treiben. Ich beobachte nicht so sehr das Ufer oder Unterwasserstrukturen, sondern viel mehr die Wasseroberfläche. Und was ist mit dem Echolot, höre ich Sie fragen? Tatsächlich habe ich auf dem Corrib nie ein Echolot gehabt, und dennoch habe ich die Hechte gefunden.</p>
<p>Gewöhnlich weht auf den Wasserflachen des Lough Corrib fast permanent Wind - wie überall in Irland. Dieser Wind erzeugt ein mehr oder weniger gleichmassiges Wellenmuster auf dem Wasser.</p>
<h4>Aus dem Hinterhalt</h4>
<p>Wer genau hinschaut, sieht auf dem Wasser aber auch ruhigere Stellen, an denen die Wellen weniger hoch sind. Man hat den Eindruck, dort wurde der Wind weniger stark wehen. Nahert man sich solch einer Stelle, erkennt man aber, dass dort Wasserpflanzen, vor allem Laichkraut, wächst. Diese dichten „Wälder" reichen oft bis nahe unter die Oberfläche und wirken wie Wellenbrecher, die das Wasser beruhigen. Und wen findet man zwischen und nahe den Pflanzen?</p>
<p>Hier lauern die scharfzähnigen Räuber auf ahnungslose Beute. Durch den Wind und die Wellen werden die Pflanzen in den meisten Fallen soweit heruntergedrückt, dass man mit flach laufenden Ködern direkt über ihren obersten Trieben</p>
<p>fischen kann. Und glauben Sie mir, das ist in solchen Seen eine enorm erfolgreiche Taktik! Wenn einmal kein oder nur wenig Wind weht, reichen die Pflanzen bis an die Oberfläche. Dann konzentriert man sich auf die Randbereiche der Pflanzenfelder. Auch dort hat man exzellente Aussichten auf gute Hechte.</p>
<p><a title="hechtjagd_irland_01.jpg" href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/04/hechtjagd_irland_01.jpg"><br />
</a></p>
<p>Bei genauer Beobachtung der Wellenstruktur erkennt man auch Bereiche, in denen die Wellen höher erscheinen, als würde dort der Wind stärker wehen. Das Wasser sieht an diesen Stellen also ganz anders aus als bei den Pflanzenfeldern. Die Ursache für die verstärkte Wellenbildung sind Felsen, die bis dicht unter die Oberflache ragen. Durch den massiven Widerstand der Felsen wird das Wasser höher hinaufgedrückt und die Wellenbewegung verstärkt. Auch das ist ein zuverlässiger Hinweis für einen Hechthinterhalt. In der Umgebung grösserer Felsformationen sind die Aussichten auf grosse Fische nach meiner Erfahrung noch besser als bei den Pflanzenbetten.</p>
<h4>Verdächtig</h4>
<p>Es gibt weitere verdächtige Hinweise für Hechtstellen. Ausgeprägte Buchten sind immer potenzielle Plätze für gute Hechtfange. Buchten bieten Windschutz, Strömungskanten und Tiefenwechsel vom Flachwasser im Inneren der Bucht zum tiefen Wasser davor.</p>
<p>Die verschiedenen Arten von Hotspots erfordern oder ermöglichen jeweils unterschiedliche Angeltechniken. Über Pflanzenfeldern kann man mit Oberflachenködern Sternstunden erleben, aber auch gezieltes Schleppen mit hoch laufenden Ködern ist möglich. An den Randbereichen lasst sich der Köder meistens nur durch Werfen gezielt anbieten. Am Rand ausgedehnter Pflanzenfelder bietet sich oft die Möglichkeit, mit dem Boot zu driften und gezielt der Kante entlang zu fischen.</p>
<p>Driften ist auch meist die erfolgreichste Methode in grösseren Buchten. Immer wieder kann man sich auf gleicher Strecke oder leicht versetzt durch die Buchten treiben lassen und Hechte fangen, die bei der Drift zuvor nicht gebissen haben.</p>
<p>Auf dem Lough Corrib und anderen grossen Seen in Irland gibt es Buchten von mehreren hundert Metern Breite, teilweise mit üppigem Pflanzenbewuchs. In diesen „Hecht-Buchten" gibt es zu gewissen Zeiten unglaublich viele Hechte. Oft beisst es so gut, dass man den ganzen Tag in so einer Bucht verbringen kann, ohne dass die Bisse nachlassen.</p>
<p><a title="hechtjagd_irland_02.jpg" href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/04/hechtjagd_irland_02.jpg"><img src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/04/hechtjagd_irland_02.jpg" alt="hechtjagd_irland_02.jpg" /></a></p>
<h6>Wilde Sprünge und Fluchten sind das Markenzeichen der bärenstarken Hechte in den grossen Seen Irlands.</h6>
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		<title>Galway Weir Rules 2008</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 09:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rules betreffen Lachsfischen im Galway Weir in Irland liegen nun schriftlich vor und können hier gelesen oder ausgedruckt werden. In der Sache erfahren genug wie ich bin, wollte ich mich absichern, ob tatsächlich die Fangquoten wieder so sind wie &#8230; <a href="http://blog.fliegenfischen.ch/?p=47">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rules betreffen Lachsfischen im Galway Weir in Irland liegen nun schriftlich vor und können <a href="http://www.fliegenfischen.ch/fliegenfischen-pdf/2008/Galway_Weir_Rules.pdf">hier</a> gelesen oder ausgedruckt werden. In der Sache erfahren genug wie ich bin, wollte ich mich absichern, ob tatsächlich die Fangquoten wieder so sind wie früher, heisst, ein Lachsfischer in Irland darf pro Jahr 10 Lachse, jedoch maximal 3 pro Tag, entnehmen. So wie es ja nun auch in den Galway Weir Rules 2008 steht. Im Jahre 2007 hat das District Committee nachträglich folgende Rules, geltend allein für das Galway Weir beschlossen:</p>
<p>Die Morning- und Afternoon-Shift mit je 6 Lachsfischern, darf total nur je 2 Lachse (maximal 1 pro Lachsfischer) entnehmen, die Evening-Shift mit ebenfalls 6 Lachsfischern gar keinen, also nur catch&amp;release. Heisst oder hiess, wenn ein Lachsfischer z.B. erst um 07.00 Uhr ans Wasser kam (dafür aber vielleicht schon um 4 aufstehen musste) und die 2 Lachse waren schon am Ufer, dass er dann bis mittags um 14.00 Uhr zwar Lachsfischen darf, aber, wenn er z.B. um 11.00 Uhr seinen einzigen Lachs, z.B. auch einen 1-Pfünder landet, er diesen auch wieder zurücksetzen musste.</p>
<p>Lesen Sie nun den diesbezüglichen Schriftwechsel zwischen mir und den Verantwortlichen. Nach vielem Winden sind nun die Würfel auch für 2008 gefallen: Das District Committee behält sich jederzeit vor, die gleichen Fangrules wie 2007 gelten zu lassen und es ist auch noch nicht klar, wann diese Rules bekannt gegeben werden.</p>
<p>Ich überlasse es nun jedem Lachsfischer, ob er unter diesen Umständen eine Lizenz am Galway Weir buchen will.</p>
<p>Meine persönliche Meinung zum Schluss: Ich akzeptiere jede Entscheidung einer Obrigkeit. Ich erwarte jedoch, dass man sie mir dann präsentiert, wenn ich noch entscheiden kann, ob ich nun mein Geld und meine Zeit einsetzen will und nicht nachher. Ich meine, jeder, der 2008 Fliegenfischen auf Lachse im Galway Weir bucht, sollte sich vielleicht vorher noch versichern, was nun effektiv die Fangrules sind. Ich bekam leider keine Antwort oder umgekehrt nur eine solche, die ihnen alle Möglichkeiten offen lassen, mir aber, wenn ich gebucht und bezahlt habe keine. Das ist die Sorte Geschäfte, auf die sich HRH noch nie eingelassen hat.</p>
<p>H.R. Hebeisen</p>
<h3>Die Korrespondenz</h3>
<p><span style="text-decoration: underline;">Tuesday, February 05, 2008 3:45 PM</span></p>
<p>Dear Greg, dear Seamus<br />
We get now from WRFB the Galway Rules 2008.</p>
<p>It is nothing written about the restrictions in case of taking or releasing salmon. Means that, that in the opposite of 2007 each angler, could take up to 3 salmon? Or are the rules still 2 fish per shift and no fish for the evening shift?</p>
<p>I will come over end february and will visit you around march 1st.</p>
<p>Kindest regards</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">10 February 2008 14:00</span></p>
<p>Dear Seamus<br />
For sure you know the answer on my question, please mail it, some fishermen from Switzerland and Germany are waiting.</p>
<p>Sincerely yours<br />
HRH</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Monday, February 11, 2008 12:19 PM</span></p>
<p>Hans Ruedi,<br />
The quota for the Corrrib System has been significantly increased in 2008 as outlined in the Newsletter! The quota for the Galway Fishery for the season has not yet been decided, but anglers will be able to catch and retain fish during day time sessions as outlined in regulations leaflet! Anglers fishing in the evening ( fly only ) will be able to catch and retain a fish for the session. As in previous years catch &amp; release will be in operation once bag limits have been reached! Should you require any further clarification on the above let me know!</p>
<p>Regards,<br />
Seamus Hartigan</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">11 February 2008 13:45</span></p>
<p>Dear Seamus<br />
Thanks for your prompt answer. Sorry, but my english is sometime not good enough to read all details. Means that what you wrote me, that each angler which has a daytime booking can take 3 fish (of course only in case he has not reached the years total of 10), and an evening angler can take 1 fish.</p>
<p>On the other hand you write, that the quota for the Galway Fishery for the next season has not been decided yet.....</p>
<p>When will be made this decision?</p>
<p>I cannot inform a large number of anglers, before all is really clear.</p>
<p>Sincerely yours<br />
H.R. Hebeisen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">T</span><span style="text-decoration: underline;">uesday, February 12, 2008 11:21 AM</span></p>
<p>Hans Ruedi,<br />
You have read the bag limits correctly! The District Committee will decide the quota, and when this will be done! In the meantime we will be operating the bag limits as outlined!</p>
<p>Regards,<br />
Seamus Hartigan</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">12 February 2008 15:24</span></p>
<p>Dear Seamus<br />
Sorry, that I come again. I do not know if it is a language or a mentality problem. But your third sentence says to me, that at this time WRFB will operating the bag limits as outlined, means, like in the past until 2006 a salmonfisherman can take maximum 3 fish and a fisherman with an evening licence can take 1 fish in case he has not reached the years limit of 10 fish. But your 2nd senctence means for me, that the District committee will (means in the future) decide the quota, and when this will be done, means to me, it can be whenever, also in may or june and it means also, that they can change the limit rules like 2007.</p>
<p>Do I understand that wrong? When not, when it will be clear what an angler in the Galway Weir can take fish in 2008?</p>
<p>Regards<br />
HRH</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wednesday, February 13, 2008 6:10 PM</span></p>
<p>Hans Ruedi,<br />
With the significant increase in the quota for the Corrib System for the 2008 season, we would envisage at this time that the bag limits <strong>can be operated</strong> as outlined on the Galway Fishery during the season! However, <strong>I am not in a position at present to confirm when the District Committee will make a decision on the quota, and what it will be!</strong></p>
<p>Regards,<br />
Seamus Hartigan</p>
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		<title>1200 Lachse 2007</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 09:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lachsfischen]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Cashla River ist eine Lachs-Zählmaschine eingerichtet und nach dieser sind in der Saison 2007 1200 Lachse den Fluss hochgegangen. Nur 60 wurden allerdings gefangen. Die Gründe; es gibt drei: 1. War im Hauptrun perfekter Hochwasserstand, die Lachse konnten im &#8230; <a href="http://blog.fliegenfischen.ch/?p=34">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Cashla River ist eine Lachs-Zählmaschine eingerichtet und nach dieser sind in der Saison 2007 1200 Lachse den Fluss hochgegangen. Nur 60 wurden allerdings gefangen. Die Gründe; es gibt drei:</p>
<p>1. War im Hauptrun perfekter Hochwasserstand, die Lachse konnten im Schnellzugtempo durch das ganze System schwimmen und befanden sich teilweise schon zu Beginn der Saison in den obersten Laichregionen.<br />
2. Es wurde relativ sehr, sehr wenig gefischt.<br />
3. Es wurde schlecht gefischt. Ich möchte das nicht mehr näher begründen, wen es interessiert, kann in den <a href="http://www.hebeisen.ch/itemcard.php?itemno=LEITARTIKEL"><span style="text-decoration: underline;">Kolumnen auf hebeisen.ch</span></a> den Leitartikel über Irland 2007: "Das Jahr der Lachse" lesen. Der Artikel erschien in den PETRI NEWS 136 auf Seite 3.</p>
<p>Der Cashla River und das ganze Costelloe &amp; Fermoyle System sind vor allem auch berühmt wegen den Meerforellen. Kontaktieren Sie Terry, den Fishery Manager und vergessen nicht einen Gruss von H.R. Hebeisen zu sagen, das öffnet Ihnen den Weg zu den besten Pools zur besten Zeit.</p>
<p>Lesen Sie den ausführlichen Artikel über den <a title="On the edge" href="http://www.hebeisen.ch/pdf/ontheedge.pdf"><span style="color: #345e8d;">Cashla River.</span></a></p>
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		<title>Gruss aus Irland</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 10:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Bild lässt Barbara Clear aus Dublin die Betrachter von www.fliegenfischen.ch herzlich grüssen. Barbara war schon zweimal mit abei im Yukon. Sie fing auch schon 4 Top-Lachse an einem Tag. Sie sollten sich auch jetzt entschliessen, dabei zu sein, &#8230; <a href="http://blog.fliegenfischen.ch/?p=31">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Bild lässt Barbara Clear aus Dublin die Betrachter von www.fliegenfischen.ch herzlich grüssen. Barbara war schon zweimal mit abei im Yukon. Sie fing auch schon 4 Top-Lachse an einem Tag. Sie sollten sich auch jetzt entschliessen, dabei zu sein, es hat nicht mehr viele freie Plätze.</p>
<p><a title="Barbara Yukon" href="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/01/barbara_354.jpg"></a></p>
<p><img src="http://blog.fliegenfischen.ch/wp-content/uploads/2008/01/barbara_3541.jpg" alt="Barbara Clear Yukon" /></p>
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